Wertvolle Arbeit stiften.

Beschäftigungsangebote für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und Behinderungen fördern.

Offizielle Vorstellung der Stiftung -
Senatorin überreicht Patenschaftsurkunde

Offizielle Vorstellung der Stiftung - Senatorin überreicht Patenschaftsurkunde
Senatorin Jutta Blankau überreicht Patenschaftsurkunde an den Vorsitzenden, Michael Schweiger

Am 11. September 2013 wurde im Beisein von Senatorin und Stiftungspatin Jutta Blankau die Stiftung Hamburger Initiative der Presse sowie Gästen aus dem sozialpsychiatrischen Umfeld und aus der Wirtschaft offiziell vorgestellt.
Die Stiftung wurde gegründet mit dem Ziel, Menschen mit psychischen Erkrankungen eine sinnstiftende Arbeit zu ermöglichen. Dr. Dorothee Freudenberg, Stiftungsratsvorsitzende der Hamburger Initiative, freute sich über einen gelungenen Auftakt.  Die Psychiaterin und Kuratoriumsvorsitzende der Freudenbergstiftung ist seit vielen Jahren eine engagierte Kämpferin für einen niedrigschwelligen und offenen Arbeitsmarkt der auch den vermeintlich  Chancenlosen eine echte Perspektive ermöglicht. 
Vor diesem Hintergrund initiiert die Stiftung Projekte, die „wertvolle Arbeit“ schaffen – wertvoll für den Menschen und wertvoll durch ihren Beitrag für die Gesellschaft.

"Wertvolle Arbeit" für die Umwelt:
Hoteliers geben der Wildbiene ein Zuhause

Dafür fertigt die Stiftung Hamburger Initiative mit ihren Beschäftigten sogenannte "Insektenhotels".
Ein 2,50 Meter hoher Prototyp wurde in der Veranstaltung präsentiert und vom Partner BUND, der das Projekt fachlich begleitet, in seiner Funktionalität erläutert.

Bienenexperte Harald Köpke vom BUND erklärt die faszinierende Welt der Wildbiene

„Die Bedrohung des Lebensraums heimischer Insekten hat weitreichende Folgen für die Natur und damit auch für den Menschen. Insektenhotels geben insbesondere der bedrohten Wildbiene ein Zuhause und tragen dadurch bei zur Rettung des Bestands“, so Manfred Braasch, Geschäftsführer des BUND Hamburg.
Unternehmen und Privatpersonen können „Hotelier“ werden, indem sie ein Insektenhotel erwerben und es entweder selbst betreiben oder die Pflege durch die Beschäftigten der Stiftung durchführen lassen. Die Hoteliers schaffen mit ihrem Engagement für den Naturschutz gleichzeitig sinnvolle Beschäftigung für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

"Wertvolle Arbeit" für Menschen mit psychischen Erkrankungen

Prof. Bock engagiert sich seit vielen Jahren für eine humanistische Psychiatrie und ist Initiator des Selbsthilfevereins Irre menschlich e.V.

Prof. Dr. Thomas Bock (UKE), Mitglied des Stiftungsrates, machte in einem Impulsbeitrag deutlich, warum auch und gerade chronisch psychisch erkrankte Menschen sehr wohl einen Beitrag leisten können und auch sollten. „Durch Arbeit nach Maß können auch Menschen mit  besonderer Sensibilität einen sichtbaren Beitrag fürs Gemeinwohl leisten“, so Prof. Bock. „Sinnstiftende Arbeit verleiht dem Menschen Bedeutung, in seiner eigenen Betrachtung und im Auge der Gesellschaft, und wirkt dadurch positiv ein auf die psychische Gesundheit.“

In diesem Sinne, wird die Stiftung Hamburger Initiative neben den Insektenhotels und dem Reisebüro Weitsprung weitere Projekte entwickeln , die auf die Schaffung dauerhafter Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen ausgerichtet sind.

Vorstand und Stiftungsrat freuen sich auf die gemeinsame Gestaltung der Stiftungsarbeit

von links:
Thilo Bock, Mitglied des Vorstands
Doris Kock, Stv. Vorstandsvorsitzende
Dr. Dorothee Freudenberg, Stiftungsratsvorsitzende
Prof. Dr. Thomas Bock, Mitglied des Stiftungsrats
Michael Schweiger, Vorstandsvorsitzender